Volontäre helfen auf der Müllhalde armen Kindern

Neun Volontäre aus der Schweiz und aus Deutschland sind momentan vor Ort. Gemeinsam mit ihnen hat das Team von Casa Girasol die Müllhalde besucht, um den armen Kindern zu helfen. Wieder waren die Stunden auf den Abfallbergen sehr eindrücklich.

Von unseren europäischen Gästen sind sechs angereist, um bei der kommenden Campwoche die Strassenkinder zu betreuen. Drei Helferinnen machen seit einigen Wochen einen Basis-Einsatz. Somit hatten wir für den heutigen Besuch auf der Müllhalde viele tatkräftige Hände. Unsere Volontäre konnten aktiv helfen und mitarbeiten.

Bilder vom 7. November 2018

Mit zwei Pick-Ups ging es heute zur Müllhalde.
Gewohnt honduranisch fährt man auf der Ladefläche mit. 😉
Kaum angekommen wurde auch schon das Essen ausgeteilt. Etwas mehr als 150 Teller sollten es heute sein. Es gab Reis, Tortilla, Hühnchen, Kuchen und Getränke.
Dieses Foto spricht für sich: Schlechtes Schuhwerk, Armut, Schmutz.
Aus der Grossstadt Tegucigalpa wird rund um die Uhr der Müll auf die Deponie gebracht. Lastwagenweise. Überall arbeiten Bagger und verteilen den Abfall und türmen ihn zu Bergen auf. Gerade auch die Lastwagen sind eine grosse Gefahr für die Menschen und Kinder dort. Heute berichtete uns ein junger Mann, dass jedes Jahr mehrere Personen bei Umfällen mit den Maschinen sterben. Im Rückwärtsgang übersehen und überfahren.
Nein, er gehe nicht zur Schule. Viel lieber würde er hier auf der Deponie arbeiten. An guten Tagen könne man durch den Verkauf von Karton, PET und Aludosen an die Händler rund 8 Franken verdienen (was etwa 1/3 des honduranischen Mindestlohns entspricht).

Für unsere Volontäre war der Tag auf der Müllhalde eine spannende Erfahrung, „die man zuerst verarbeiten muss“. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir (auch wenn wir vorerst nur wenig tun), durch unser Hilfsprojekt Segen zu den Menschen dort bringen. Wir wollen unseren Beitrag leisten, damit Gottes Liebe und Hoffnung auch an diesen Ort der Welt gelangen. Dass Volontäre uns heute helfen konnten, hat uns die Arbeit sehr erleichtert und wir danken ihnen für ihren Einsatz.


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