Unsere Präsidentin war zu Besuch in Honduras


Fast sechs Wochen Honduras sind schnell vorrüber gegangen.
Solange durfte ich meine Familie, die Herzlichkeit der Honduraner, die Schönheiten des Landes und die Sonne geniessen. Es war eine herliche Zeit.
In dieser Zeit habe ich mit Alexander öfters das Casa Girasol und das Kinderheim Diamante besucht.
Die Fahrt zum Casa Girasol war erschreckend. Nicht mehr viele Pinien stehen dort. Leider gehen viele Bäume (ganze Wälder) durch den Borkenkäfer kaputt. 
Im Casa Girasol waren zu der Zeit unsere Mitarbeiter dabei, die Hauswand mit super Zeichnungen zu verschönern. Es sind ware Künstler. Sie hatten Vertrauen in meine ruhige Hand und gaben mir auch einen Pinsel, um beim Ausmalen zu Helfen. Es hat Spass gemacht.
Durch eine Zweckgebundene Spende konnten wir Pflanzen kaufen. Da ging schnell ein halber Tag drauf. Schon am nächsten Tag wurden Pflanzen und Erde geliefert und wir machten uns daran alles einzupflanzen. Neben bunten Sträuchern, Palmen und Blumen kamen auch Obstbäume in die Erde.
Es ist ein tolles aufgestelltes Team was wir da haben.
Im Diamante wurde ich herzlich von Don José, dem Direktor, empfangen. Für die Kinder hatte ich Schweizer Schokolade dabei, welche mit Freuden entgegengenommen wurde.
Für uns sind Kinder und Jugendliche Stassenkinder, die auf der Strasse Zuflucht suchen, auf der Strasse leben. Meist kommen die Kinder aus zerrütteten Familien.
Im Diamante können die Kinder familienähnlich Leben, die Schule besuchen und später auch eine Lehre machen.
So konnte ich die Kinder im Schulzimmer beobachten. Teilweise wurden sie von Praktikanten über die Wichtigkeit der Hygiene unterrichtet. Zur Belohnung bei richtigen Antworten gab es einen Lolly. 🙂
Die grösseren Kinder hatten in den verschiedenen Bereichen zu tun. Von Ausbildern wurden sie begleitet und angeleitet. In der Schreinerei sind sie dabei neue Türen herzustellen und in der Bäckerei wurden gerade feine Plätzli gebacken. Natürlich kauften wir auch von den Plätzchen und vom eigenen Brot.
In der Landwirtschaft waren zwei Kinder dabei die Kühe zu Füttern.
Im Garten waren einige Kinder am Arbeiten. Für den eigenen Bedarf wird u.a. Gemüse angebaut. Natürlich gibt es auch einige Obstbäume.
Leider treffen die Bewohner vom Diamante nicht immer den Kübel. So waren auch immer wieder Kinder dabei, den Abfall aufzusammeln.
Es ist leider immer noch so, dass ich kein Spanisch kann. So musste Alexander immer fleissig übersetzen. Die Kinder und Jugendliche sind sehr herzlich.
Es ist schön zu sehen, wie die Kinder mit Vertrauen, Liebe und Dankbarkeit zu Don José aufsehen und auf ihn zugehen. Für jeden hat er ein liebes Wort übrig.
Ich hoffe, wir können diesen Kindern noch lange helfen und für sie eine hoffnungsvolle Zukunft sichern.
Monika Blum