Gedanken zu Weihnachten – Die Königsgeburt

Eine Königsgeburt – wie Menschen sie planen würden

Es kündigt sich die Geburt des neuen Königs an. Der König soll standesgemäss empfangen werden. Nichts ist gut genug. Der königliche Palast wird hergerichtet, hohe Gäste werden geladen, die besten Ärzte stehen bereit und sind für jeden Notfall gewappnet, die Presse und hohe politische Vertreter werden amwesend sein und bekannte Musiker werden den Anlass des Jahrzehnts künstlerisch untermalen. So sollte es sein, wenn es nach uns Menschen ginge.

Eine Königsgeburt – wie Gott sie plante

Doch Gott denkt anders. Als der Gottessohn, der König der Könige, geboren wird, da passiert das an einem unscheinbaren Ort: Ein Stall – Gestank, Kälte, Dunkelheit. Lediglich Hirten bezeugen die Geburt. Nichts Besonderes. Hätte Gott sich da nicht etwas mehr Mühe geben sollen?

Wer darüber nachdenkt, dem wird klar: Gott handelt und denkt anders als wir. Er fängt grosse Dinge oft ganz im Kleinen an. Das Findelkind Mose wird Israel befreien, der kleine David den grossen Goliat besiegen etc.. Nicht das, was dem Menschen gross und wichtig erscheint, ist entscheidend, sondern das, was Gott erwählt.

Glaubst du, du bist zu klein?

Glaubst du manchmal, du bist zu klein, zu schwach, zu jung, zu unerfahren, zu dumm, zu arm oder zu krank, um Grosses zu tun? Dann bringst du wichtige Voraussetzungen mit, um Gott in deinem Leben wirken zu lassen. Lade Gott ein, dein Leben zu verändern, lade den König der Könige ein, dein Herz zu berühren und darin zu wohnen. Jesus braucht keinen Palast, um König zu sein, dein Herz, dein Leben, ist dafür gut genug. Gott hat sich klein gemacht, um in dir wohnen zu können und etwas Neues zu beginnen.

Danke Herr, für deinen Sohn.
Danke Herr, für Weihnachten.
Danke Herr, für dein Wirken in meinem Leben.

Frohe Weihnachten!

Alexander Blum, Gesamtleiter