Erlebnisbericht Viva! Camp von Tabea

Im Infoblatt Winter 2018/2019 haben wir untenstehenden Erlebnisbericht von Tabea Missionseinsatz abgedruckt. Tabea war Teilnehmerin des Viva! Camps im September 2018 und berichtet uns, wie sie den Kurzeinsatz und die Campwoche mit Kindern aus einem Bandenviertel erlebt hat.

Viva Camp Gruppenbild 9 Personen auf einer Treppe
Das Team des Viva! Camps – Unsere honduranischen Mitarbeiter und Volontäre

Camp mit Kindern

Jesus macht Blinde sehend

Tabeas Erlebnisbericht: Das Camp hat schon angefangen, lange bevor die Kinder gekommen sind. Am Montag sind vier Fünftel der Teilnehmer in Honduras angekommen – das heisst: Timon war zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Wochen im Casa Girasol. Wir, das sind Tabea und Timon aus Bern, Nadine und Steffi aus Zürich und Clara aus Deutschland. Ziemlich bald wurden wir dann, dank den Übersetzungskünsten von Timon, in das, was wir im Lager grob machen werden, eingeführt. Und dann ging‘s dann auch bereits ans Vorbereiten.

Mit nur wenig Spanisch

Die Zeit, bis die Kids kamen, ging unglaublich schnell vorbei, unter anderem auch, weil wir so schnell so gut in alles miteinbezogen wurden. Wir haben uns unglaublich auf die Kinder gefreut, waren aber auch etwas nervös, da bei den meisten von uns das Spanisch ziemlich zu wünschen übrig liess. Die Kinder haben aber zum Glück ziemlich schnell begriffen, dass sie mit einfachen Sätzen und Händen und Füssen mit uns reden müssen und irgendwie klappte das mit der Kommunikation dann.

Das vielseitige Programm

In Gruppen haben die Kinder am Morgen jeweils verschiedene Workshops besucht – Backen, Theater oder etwas Sportliches/Musikalisches. Eine der grössten Herausforderungen bei diesen Workshops war wohl beim Backen das Flechten der Zöpfe. Am Nachmittag machten wir jeweils verschiedene Spiele, Staffelläufe oder einen Postenlauf im umliegenden Gelände. Auch nach dem Abendessen (das immer sehr, sehr lecker war! und bei dem wir auch einmal verregnet wurden) gab es einen weiteren, den dritten Programmblock, zum Beispiel einen Filmabend oder einen „Weg des Vertrauens“ im Dunkeln.

Auch der Glaube hatte Platz

„Neben den vielen verschiedenen Aktivitäten hatte aber auch der Glauben viel Platz. Neben den Workshops machten wir jeden Morgen Worship und eine Andacht von Ronal, Danilo oder Neil.“

Die Stimmung war durch das ganze Lager hindurch immer sehr toll, fröhlich und motiviert und konnte auch durch die vielen überraschenden Regengüsse nicht getrübt werden. Den Kindern hat es sehr gefallen. Ich hoffe, dass sie aus dieser Campzeit genau so viel mitnehmen konnten wie wir Leiter. Danke Casa Girasol für diese unglaublich bereichernde Erfahrung! Tabea

Casa Girasol: Vielen Dank, liebe Tabea, für diesen persönlichen Erlebnisbericht von deinem Kurzeinsatz in Mittelamerika.

Im Anschluss eine Reise nach Utila

Im Anschluss and die Campwoche machte die Gruppe eine begleitete Reise auf die Karibikinsel Utila, die auch zu Honduras gehört. Sie erlebten wunderschöne Sonnentage am Strand der kleinen Insel, gutes Essen und konnten ausgiebig im Korallenriff tauchen und schnorcheln.

Bist du das nächste Mal mit dabei?

Möchtest du selbst auch einen solchen dreiwöchigen Missionseinsatz in Honduras erleben? Wir würden uns freuen, die bald in Mittelamerika begrüssen zu dürfen. Diese christlichen Einsätze finden auch 2020 und 2021 statt. Informationen findest du hier im Blog oder auf der Webseite der Kinderhilfswerks Casa Girasol. Oder lese einen weiteren Erfahrungsberichte vom Missionseinsatz von Julia.