Erlebnisbericht Campwoche von W. und S. Schacher

Wir (Walter und Susanne) mittleren Alters machen eine Abenteuer-Reise nach Honduras, um in einem Kindercamp mitzuhelfen. Eigentlich staune ich über unseren eigenen Mut, uns auf so einen Kurzeinsatz einzulassen. Aber es war eine intensive, interessante und herausfordernde Zeit, diese 3 Wochen Viva! Camp.

Die Armut sticht ins Herz

Wir wurden schon am Flughafen in Tegucigalpa herzlich begrüsst von den Schweizern, die hier in Honduras für das Kinderhilfswerk Casa Girasol arbeiten und leben. Einen honduranischen Gottesdienst durften wir am 2. Sonntag auch miterleben. Es war ziemlich laut aber total lebendig. Die Stadt Tegucigalpa beeindruckte mich einerseits durch ihr pulsierendes Leben, andererseits sticht einem die Armut der Menschen ins Herz. Jeder kämpft ums Überleben.  

Reise nach Copán Ruinas

Die letzte Woche haben wir in Copán genossen. Das ist ein hübsches grösseres Dorf, wo es auch viele Touristen gibt. Die berühmten Maya- Ausgrabungen ziehen die Touristen aus der ganzen Welt an. Da habe ich auch mal zugeschlagen mit Touristen-Artikel kaufen. Diese farbigen Sachen gefallen mir sehr.

Die Campwoche mit den Kindern

Am Eindrücklichsten war die Woche mit den Kindern. Ich kenne nur die Schweizer-Kinder-Mentalität. Strassenkindermentalität und dann noch in Mittelamerika, ist mir total fremd. Honduras war für mich ein fremdes, unbekanntes Land bis zu diesem Camp. Die Armut ist gross, die Schere zwischen Arm und Reich ist riesig. Aber die herzliche Art der Kinder macht vieles wieder wett.

Diese Kindergruppe hat enorm viel und alles auswendig gesungen. So kriegten wir einen Eindruck von der Musikalität der Honduraner. Die fröhliche Stimmung war sehr ansteckend.

Am Donnerstag Abend haben sich nach der Predigt von Danilo, einem einheimischen Mitarbeiter, Kinder für Jesus entschieden oder einen Neuanfang mit Jesus gemacht. Die Kinder haben ein sehr grosses Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Umarmungen waren an der Tagesordnung. Das gut durchdachte und intensive Spielprogramm wurde sehr genossen von den Kindern und half auch mit, dass eine gute Atmosphäre entstand. Es gab keine grossen Probleme, wofür ich sehr dankbar bin. (Vielleicht habe ich auch nicht alles mitgekriegt, da ich kein Spanisch spreche!) Auch das Essen schmeckte allen vorzüglich. Die Teller wurder immer leer gegessen.   Zu guter Letzt danke ich Gott und allen Mitarbeitern für diese tolle Zeit.

Hasta la vista

Susanne und Walter Schacher

Kurzeinsätze auch für ältere Menschen

Die missionarischen Kurzeinsätze von Casa Girasol eignen sich auch gut für ältere Menschen, oder Personen mittleren Alters, wie es im Bericht so schon heisst. Wir freuen uns immer besonders über die Mitarbeit von älteren Menschen, da darin ein grosser Segen steckt. Die Lebenserfahrung und Ruhe, die sie ausstrahlen, sind für die Gruppe und für jedes betreute Kind eine positive Erfahrung.