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Corona-Virus – Hoffnung in Zeiten der Angst

Das Corona-Virus sorgt weltweit für Panik. Das entschlossene Vorgehen der chinesischen Behörden im Kampf gegen die Ausbreitung des Covid19 hat uns aufhorchen lassen. Ist dieses Corina-Virus vielleicht viel gefährlicher als eine saisonale Grippe? Werden weltweit Millionen Menschen sterben, wie einst bei der Spanischen Grippe? Sind wir der Gefahr hilflos ausgeliefert? In dieser Zeit der Angst sind wir Christen besonders gefordert. Jetzt gilt es für uns selbst an der unerschütterlichen Hoffnung festzuhalten und den Blick auf den zu richten, der selbst in stürmischen Zeiten im Frieden Gottes ruhen kann: Jesus Christus.

Die Welt ist mit dem Corona-Virus überfordert

Wenn man den Menschen, Medien und Politikern zuhört, könnte man glauben, dass noch nie eine derart akute Bedrohung für unser Leben bestand. Aber nein, es ist nicht das erste Virus, das Menschen krank macht. Undiskutabel ist die Tatsache, dass gerade für ältere Personen ein erhöhtes Risiko besteht und daher gewisse Präventionsmassnahmen durchaus angebracht sind. Aber muss es sein, dass die Welt deshalb in Panik gerät und kurz vor dem Stillstand steht?

Solange die Medien von der Panikmache profitieren, wird die Angst weiter angeheizt. Das ist für die Medien ein lukratives Spiel: Angst bringt Einschaltquoten, Zeitungsleser und Webseitenbesucher. Erinnern wir uns beispielsweise ans Jahresende. Damals waren es die Klimaerwärmung und Greta, die der Gesellschaft den Schlaf raubten. Fast schon wären die Politiker auf dieser Welt bereit gewesen den Schreien aus der Gesellschaft Gehör zu schenken, doch kam das erlösende Corona-Virus und heute denkt niemand mehr an den Umweltschutz und all die Weltuntergangszenarien. Und wenn im März nicht gerade ein Komet direkt auf die Erde zusteuert, dann werden wir wohl weiterhin täglich mit News zum Corona-Virus bombardiert. Zumal jeden Tag neue Fälle dazukommen, gibt es auch jeden Tag «Neues» zu berichten.

Die Welt ist mit dem Corona-Virus in erster Linie nicht medizinisch, sondern emotional überfordert und die Medien sorgen dafür, dass sich die Angst weiter in unseren Köpfen festsetzt.

Absurdes Verhalten – Egoismus par Excellence

Hamsterkäufe zeigen, wie sehr uns die Angst vor dem Corona-Virus im Griff hat. Indem ein paar Leute ihre Einkaufswagen aus Angst vor Ausgangssperren randvoll füllen, setzen sie alle anderen Konsumenten unter Druck, die dann wiederum mehr einkaufen, um einem möglichen Versorgungsengpass vorzubeugen. Im Blick auf die Atemschutzmasken hat dies verheerende Auswirkungen und tödliche Folgen. Während Gesunde die rar gewordenen Masken verschwenden, stehen für Menschen mit grossem Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiko keine mehr zur Verfügung. Das ist nicht nur absurd, sondern auch höchst egoistisch. Gesellschaftlich betrachtet macht dies keinen Sinn, aber für viele Menschen zählt nur das eigene Überleben – die Hysterie hat begonnen!

Corona-Virus: Folgen für die Wirtschaft

Die Folgen, die das Corona-Virus auf die Wirtschaft hat, sind kaum auszudenken. Kursstürze an den Börsen, Produktionseinschränkungen, Kurzarbeit, Reise- und Versammlungsverbote – all das führ unweigerlich zu finanziellen Schäden, Konkursen und Arbeitslosigkeit. Auch wenn (hoffentlich) in ein paar Monaten niemand mehr vom Corona-Virus sprechen wird, werden uns alle die Folgen noch lange begleiten. Die Hysterie um Covid19 wird viele wirtschaftliche und politische Opfer fordern!

Selbst uns als Kinderhilfswerk treffen die Auswirkungen mit voller Wucht. Ein Spendeneinbruch im Februar und ein deutlicher Rückgang bei den Anmeldungen für die Kurzeinsätze – das geht an die Substanz. Aber es ist nicht das erste Mal, dass wir einer Krise begegnen müssen und die Zuversicht, dass der HERR uns auch durch all die anderen Stürme geführt hat, lässt uns ruhig bleiben.

Corona-Virus Ruhe in Zeiten der Angst

Auf Gott hoffen – jetzt erst recht!

Wie aber sollten wir Christen uns verhalten? Die Schweizerische Evangelische Allianz hat dazu einen interessanten Kommentar von Andi Bachmann-Roth veröffentlicht. Er nennt folgende Punkte, die wir Christen uns nun besonders zu Herzen nehmen sollten:

  • Beten und Fasten
  • Sinnvolles Handeln und Schützen
  • Akzeptanz von staatlichen Entscheiden
  • Liebevoller Umgang mit unseren Mitmenschen

Er schreibt: «Wir Christen sollten uns nicht von diesem Strudel mitreissen lassen. Der Glaube ist eine Ressource, um auch in herausfordernden Zeiten ein gelingendes Miteinander zu gestalten. In Jesus Christus finden wir Glaube, Liebe und Hoffnung. Und im Vertrauen in Gott schöpfen wir Kraft und Gelassenheit, um uns gerade jetzt in besonderem Masse unserem Nächsten – und besonders den isolierten und kranken Menschen – zuzuwenden.»

Darum: Lasse uns Ruhe bewahren! Wir möchten in dieser düsteren Zeit gemeinsam ein Licht sein und unseren Blick jetzt erst recht auf den wenden, der die ganze Welt in seinen Händen hält. Wenn selbst die Menschen, die hier in Honduras auf der Müllhalde täglich Gefahren und Krankheiten ausgesetzt sind, wissen, dass Gott immer an ihrer Seite ist, dann sollten doch auch wir das glauben können.

Ein Kommentar von Alexander Blum

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Categories: Gedanken News

casagirasolhonduras

Ich bin Alexander Blum und blogge für das Schweizer Hilfswerk Casa Girasol, dass sich in Honduras für die ärmsten Kinder in diversen Arbeitsbereichen einsetzt.

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